WARUM BÄUME AUF DEM ACKER?

DIE LANDWIRTSCHAFT STEHT VOR GROßEN HERAUSFORDERUNGEN

Es ist kein Geheimnis mehr, dass unsere Ökosysteme weltweit aus dem Gleichgewicht geraten sind.
Wir verlieren jedes Jahr wertvollen Boden unter den Füßen, Insekten und Vögel sterben und auch die Klimakrise
wird mit jedem Extrem-Wetterereignis deutlicher.

Wenn wir nichts tun sieht die Zukunft grau aus. Wie wir mit dem Land umgehen spielt hierbei eine entscheidende Rolle.
Aktuell trägt die Landwirtschaft (welche uns alle Ernährt) einen großen Teil zum Klimawandel und Artensterben bei, und ist gleichzeitig mit am stärksten betroffen und in ihrer Existenz gefährdet von den Folgen. Doch in der Landwirtschaft und Landnutzung liegt ein enormes Potential Teil der Lösung zu werden und aktiv Böden, Ökosysteme und Biodiversität aufzubauen.

Ursprünglich waren große Teile Europas bewaldet, und in diesen Wäldern wuchsen Nüsse, Früchte, Pilze, Beeren, Kräuter, Gräser, Samen und mehr. Vieles was wir heute Superfoods nennen war vor dem Beginn des Ackerbaus alles was es gab. In den letzten Jahrhunderten und Jahrzehnten jedoch ist ein großer Teil der Wälder verschwunden und ebenso die Hecken und Saumstrukturen in der Landschaft.

Mittlerweile wissen wir, dass der Mensch den Wald und die Bäume braucht, sie säubern die Luft, produzieren Sauerstoff,
reinigen das Wasser, speichern aktiv große Mengen CO2 (ober- und unterirdisch), schaffen dauerhaft gesunden Boden,
bieten Lebensraum für das Wildleben und tragen zu einem positiven Mikroklima bei.
Im Kampf gegen den Klimawandel spielen Bäume und mehrjährige Gehölze eine ganz zentrale Rolle.

Wie können wir nun die Welt ernähren, gleichzeitig unsere kollabierenden Ökosysteme reparieren und die
stark degradierenden Böden (auch in Deutschland) wieder fruchtbar und vor allem auch Widerstandsfähig gegenüber den
vermehrt auftretenden Wetterextremen machen?

WIR MÜSSEN DIE BÄUME ZURÜCK AUF DEN ACKER HOLEN!

ACKERBAUM

Bäume auf dem Acker? Wie funktioniert das?

Mit Hilfe von Bäumen, Sträuchern und weiteren mehrjährigen Kulturen können produktive landwirtschaftliche Ökosysteme geschaffen werden die viele Ökosystemdienstleistungen erfüllen, klimaresilient sind und gleichzeitig hochwertige vitale Lebensmittel erzeugen.

Hierbei geht es nicht um irgendwelche Bäume. Es gibt zahllose vielversprechende essbare Gehölze der Zukunft.
Angefangen bei den Brotbäumen wie Esskastanie, Walnuss, Haselnuss, Herz- und Pekannuss, einmal gepflanzt können sie mehrere Hunderte Jahre alt werden und jedes Jahr große Mengen hochwertiger Kohlenhydrate, Fette und Proteine für den 
menschlichen Verzehr produzieren. Doch der Mensch braucht bekanntlich mehr als nur Brot, und hier kommen etliche
Früchte, Beeren, Wildobst, Pilze, Stauden, Blätter und Kräuter ins Spiel.

Es geht in dieser Form der regenerativen Landwirtschaft, auch Agroforstwirtschaft genannt, nicht darum jeglichen Ackerbau abzuschaffen. Es ist sehr gut möglich die eben beschriebenen Baumkulturen sinnvoll mit Feldfrüchten und Viehhaltung zu verbinden. Hieraus ergeben sich integrierte und vielfältige Flächen mit hohem Produktionspotenzial, sowohl kurz- als auch langfristig.

Die Zukunft der Landwirtschaft ist ökosystembasiert und naturintegriert.
Darüber hinaus müssen wir den Acker neu definieren, Nahrung sollte in Zukunft nicht mehr einzig und allein von wenigen Menschen auf großer Fläche angebaut werden sondern auch auf kleinen, intensiv bewirtschafteten Parzellen, ob auf dem Land oder in der Stadt, überall wo sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Wir haben es in der Hand!

Es gibt funktionierende Lösungen die globalen und lokalen Probleme anzugehen und unsere Ökosysteme und Gemeinschaften wieder bunt lebendig und gleichzeitig produktiv zu gestalten.

Mit regenerativer Landwirtschaft, Permakultur, und essbaren Städten können wir gemeinsam mit geballten Kräften
die Agrarwende gestalten und bewältigen.

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