NUSSBÄUME

Carya illinoinensis - Pekannuss

Die Pekannuss stammt aus Nordamerika und wird dort auch in sehr nördlichen Regionen, bis nach Kanada, kultiviert. Viele traditionelle Produktionssorten brauchen lange heiße Sommer, um zu reifen, und werden daher vor allem in Regionen mit Mittelmeer- oder Kontinentalklima angebaut. Allerdings gibt es sogenannte „nördliche“ Pekannuss-Soten, die ein großes Potential für unser mitteleuropäisches Klima haben. Sie sind sehr frosthart und die Früchte reifen in relativ kurzen Sommerperioden. In Mitteleuropa werden Pekannüsse etwa 10-15 m hoch.

Die meisten Sorten sind selbstunfruchtbar. Weitere Sorten sind für einen Fruchtertrag nötig. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden, welche komplementäre Blühperioden besitzen. Man sollte daher stets eine Pekannuss Typ 1 zusammen mit Typ 2 pflanzen. Sie sind Windbestäuber.

Pekannsse mögen einen tiefgründigen, fruchtbaren Boden. Sie vertragen leichte bis schwere Böden und saure bis alkalische Standorte. Am besten ist der Boden feucht aber mit guter Drainage. Sie bevorzugen einen geschützten und sonnigen Standort.

Die Nüsse sind glatt, hellbraun, dünnschalig und haben einen süßen, etwas buttrigen Geschmack. Sie ist weltweit eine der beliebtesten Nüsse.

Schnittmaßnahmen nicht notwendig. Zu dichte, kranke oder abgebrochene Äste können entfernt werden.

 

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Verschiedene Ertragssorten

Castanea spp. - Esskastanien

Die Nüsse der Esskastanien sind reich an Energie/Kohlenhydraten (ähnlich hoch wie das von Reis oder Getreide) – weshalb die Esskastanie auch häufig als Brotbaum bezeichnet wird.

Es gibt drei verschiedene Arten unter den Edelkastanien: die europäische (Castanea sativa), die japanische (Castanea crenata) und die chinesische (Castanea molissima). Zusätzlich werden häufig Japanisch-europäische Hybride (C. sativa x crenata) angepflanzt.

Esskastanien wachsen besonders gut im Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Im gemäßigten Klima wächst vor allem die europäische, die japanische Esskastanie und deren Hybride.

Sie sind sehr dürreresistent. Esskastanien bevorzugen volle Sonne. Die meisten Sorten sind selbstunfruchtbar. Weitere Sorten sind deshalb für einen Fruchtertrag nötig. Die Blüten sind windbestäubt, allerdings liefern sie trotzdem Nektar, welcher Bienen anzieht. Zusätzliche Bestäubung findet daher auch durch Insekten statt. Sie blühen im Sommer, weshalb sie kaum anfällig für Spätfrost sind und regelmäßig fruchten.

Esskastanien bevorzugen gut durchlässigen, lehmigen Boden (sie tolerieren leichten, mittleren und schweren Boden, arme und trockene Standorte, aber keine sehr schweren Tonböden). Sie gedeihen auf sauren bis neutralen Böden (pH 5-6 oder saurer). Sie bevorzugen einen hohen organischen Stoffgehalt, über 2%.

 

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Bouche de Betizac, Bournette, Bouche Rouge, Marron de Lyon, Précoce Migoule und weitere.
Wurzelnackte, kräftige veredelte Pflanzen 100-150 cm 48.00 €

Corylus spp. - Haselnuss

Die Haselnuss (C. avellana) stammt aus Westasien, Nordafrika und aus den meisten Regionen Europas. Sie wächst normalerweise in Hecken, am Waldrand und im Unterholz.

Die Haselnuss war eine der ersten Spezies nach der letzten Eiszeit, welche Europa wieder kolonisiert hat. Sie war daraufhin lange eine der Hauptnahrungsquellen sowohl für Tiere als auch für Menschen.

Die Haselnuss ist ein großer, mehrstämmiger Strauch, von 5-6 m Höhe und Breite. Die meisten Haselnüsse sind selbstunfruchtbar. Es braucht daher mindestens eine weitere Haselnusssorte oder eine wilde Haselnuss, um Nüsse zu tragen. Windbestäuber. Allerdings werden Wildbienen und Hummeln vom frühen Pollen angezogen und genährt, sie können die Befruchtungsrate erhöhen.

Sie tolerieren viel Schatten, allerdings produzieren sie wesentlich mehr Nüsse in einer sonnigen bis halbschattigen Lage. Sie sollten nicht in Frostlagen/Senken gepflanzt werden. Die Haselnuss bevorzugt einen durchlässigen Boden, welcher nicht zu sehr austrocknet. Sie toleriert einen leicht sauren bis neutralen Boden. Besser geeignet für einen guten Nussertrag sind eher nährstoffarme Standorte.

 

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'Hallische Riesennuss'

Große, kegelförmige Nüsse. Geschmacklich sehr gut, aromatisch und süß. Reift im Sept.-Okt.

C5 140-180 cm
24.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Lange Zellernuss'

Längliche und mittelgroße Nüsse. Trägt regelmäßig. Wohlschmeckend nussig. Reift im Aug.-Sept.

C5 140-180 cm
24.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Rote Zellernuss'

Dekorative, rote Kätzchen und Belaubung im Frühjahr. Trägt reichlich leckere Nüsse. Reift im Sept.-Okt.

C5 140-180 cm
24.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Nottinghams Frühe'

Große Nüsse mit süßem, nussigem und aromatischem Geschmack. Trägt früh im Jahr, reift im September.

C5 100-120 cm
22.50 €

JETZT LIEFERBAR

WEITERE SORTEN LIEFERBAR AB HERBST 2020 - JETZT VORBESTELLEN

Wurzelnackte, kräftige Pflanzen ab November. Verschiedene Sorten.

Juglans ailantifolia var. Cordiformis - Herznuss

Ursprünglich aus Japan und wurde dort schon lange kultiviert. Sie sind sehr ansehnliche Bäume mit einer breiten, runden Krone und großen tropisch aussehenden Blättern. Die Herznuss wird etwa 15 m hoch und breit.

Die Blüten der Herznuss blühen früher als Walnüsse und sind auch frostresistenter. Manche Herznüsse sind mäßig selbstfruchtbar, jedoch sind die meisten selbstunfruchtbar. Daher empfiehlt es sich mindestens zwei Sorten miteinander zu kombinieren. Die Blüten werden windbestäubt.

Sie wächst gut im gemäßigten bis maritimen Klima mit regelmäßigem Niederschlag. Anders als die meisten Walnussarten wächst sie gut und produziert bessere Erträge in kälteren als in wärmeren Regionen. Alle mäßig fruchtbaren bis fruchtbaren Standorte sind gut. Die Herznuss mag einen feuchten, gut durchlässigen Boden und volle Sonne.

Veredelte Sorten tragen nach etwa 5 Jahren. Sämlinge nach ca. 6-8 Jahren. Mit etwa 15-20 Jahren sind die Herznüsse bereits bei ihrer maximalen Produktion angelangt – ca. 30-35 kg pro Baum (In Schale). Sie tragen regelmäßig und neigen nicht zur Alternanz. Sie produzieren verlässlich für 75 Jahre und länger.

Die Nüsse schmecken ähnlich denen der Walnuss, jedoch ohne einen bitteren Nachgeschmack. Sie ist generell etwas süßer und die dünne Nusshaut ist auch nicht bitter. In vielen Geschmackstest wurde die Herznuss gegenüber der Walnuss bevorzugt. Sie kann in allen Verwendungsgebieten eingesetzt werden wie eine Walnuss.

Nicht viele Schnittmaßnahmen erforderlich. Niedrige Äste entfernen, um besser unter den Bäumen sammeln zu können.

 

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Verschiedene Ertragssorten.

Juglans cinera - Butternuss

Die Butternuss ist die winterhärteste Art aus der Familie der Walnüsse, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich weit hinein in den Norden Nordamerikas und nach Kanada. Sie ist auch bekannt als „Weiße Walnuss“ oder „Ölnuss“. Die creme-weißen Nüsse haben einen sehr hohen Ölanteil (etwa 64%).

Sie braucht einen sonnigen Standort. Sie bevorzugt einen tiefgründigen, fruchtbaren, feuchten aber gut durchlässigen Boden. Sie werden etwa 18 m hoch und 15 m breit.

Meistens selbstunfruchtbar. Es werden deshalb mindestens 2 Sorten für einen guten Fruchtertrag benötigt. Sie kann sich mit der Herznuss kreuzen.

Die Nussschalen sind hart und es braucht einen starken Nussknacker, um sie zu öffnen. (Oder einen Hammer.)

Die Nüsse sind creme-weiß und haben einen reichen, süßen und buttrigen Geschmack.

Keine Schnittmaßnahmen notwendig. Sie brauchen etwa 6-10 Jahre, bevor sie beginnen, zu produzieren und tragen etwa 25 kg/ Baum. Direkt nach der Ernte sollten die Fruchtschalen entfernt werden.

 

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Verschiedene Ertragssorten.

Juglans nigra - Schwarznuss

Die Schwarznuss stammt aus dem Osten Nordamerikas, bis nach Kanada. Sie wird schon seit langer Zeit in Europa kultiviert und hat sich hier schon verbreitet. Sie wird häufig eher aufgrund ihres qualitativ hochwertigen und schnellwachsenden Holzes angebaut.In ihrer Heimat wird sie bis zu 50 m hoch, im kühleren Klima allerdings nur etwa die Hälfte.

Der Standort sollte geschützt und sonnig sein. Nicht in Frostsenken pflanzen. Ein südlicher oder südwestlicher Hang ist ideal. Der Boden sollte mittelmäßig fruchtbar, tiefgründig und gut durchlässig sein. Die Schwarznuss bevorzugt leicht saue bis leicht alkalische Böden.

Die Fruchtproduktion von veredelten Bäumen beginnt etwa mit einem Alter von 6-8 Jahre. Bäume im Alter von ca. 50 Jahren produzieren 100 kg und mehr. Sie neigt zur Alternanz und trägt jedes zweite Jahr große Mengen. Die grünen Früchte sind etwa 4-5 cm lang und rundlich. Die grüne Fruchtschale umhüllt eine einzelne, dickschalige Nuss. Die Nussschale ist tief gefurcht, mit rauen Kanten. Normalerweise fällt die Fruchthülle samt Nuss vom Baum. Die Nüsse sind 2.5-4 cm lang, teilweise mehr.

Die Nüsse sind essbar und sehr gut vom Geschmack. Das Aroma ist voller und reicher als das von der europäischen Walnuss. Das Aroma bleibt auch beim Backen erhalten. Sie wird daher in Amerika traditionell für Kuchen, Torten, Brote, Eiscreme, etc. verwendet.

Die Nüsse sind sehr schwer zu knacken. Es braucht einen sehr robusten Nussknacker – oder einen Hammer.

Schnittmaßnahmen sind nicht notwendig. Ein leichter Aufbauschnitt der Krone kann durchgeführt werden.

 

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Thomas, Sämling.

Juglans regia - Walnuss

Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Karpaten in Polen zum mittleren Osten und zum Himalaya. Die Walnuss wird 18-30 m hoch und 12-18 m breit. Sie ist sehr langlebig und wird im Regelfall (mehr als) 250 Jahre alt.

Die meisten Walnüsse sind selbstunfruchtbar und brauchen daher eine weitere Sorte zur Bestäubung. Die Walnuss wird windbestäubt. Der beste Standort ist geschützt, sonnig mit einer südlichen und südwestlichen leichten Hangneigung. Nicht in Frostsenken pflanzen. Der Boden sollte feucht, gut durchlässig und fruchtbar sein, mit einem leicht sauren bis leicht alkalischem pH-Wert. Ein tiefer, mittelerer Lehm wird bevorzugt, ohne verdichtete Bodenschichten oder zu hohen Grundwasserspiegel.

Wir bieten vor allem spätblühende Sorten an, die weniger gefährdet gegenüber Spätfrösten sind.

Gut getrocknete Nüsse sind für 2-3 Jahre haltbar bei 15°C, bei niedrigen Temperaturen noch mehr.

Die Beste Zeit, um Walnüsse zu beschneiden ist im Sommer oder frühen Herbst, um Ausbluten zu verhindern. In den ersten 5-7 Jahren werden vor allem sehr tiefe Äste entfernt, um die Ernte unter dem Baum zu erleichtern. In den weiteren Jahren kann gelegentlich für eine bessere Kronendurchlichtung und -lüftung gesorgt werden.

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'Broadview'

Eher schwachwüchsige, früh & reichlich tragende Sorte, wird ca. 10-15m hoch & 6-8m breit. Nüsse sind groß & länglich mit sehr gutem Geschmack.

C2 40-60 cm
42.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Buccaneer'

Früh & regelmäßig tragende Sorte, wird ca. 12-15m hoch & 10-12m breit. Austrieb erfolgt spät, wenig Spätfrost-gefährdet. Nüsse sind groß, rund & wohlschmeckend.

C2 40-60 cm
42.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Chiara'

Frühe & ertragreiche Sorte, wird ca. 12-15m hoch & 10-12m breit. Sehr winterhart und robust. Selbstfruchtbar. Nüsse sind groß, länglich & wohlschmeckend.

C2 40-60 cm
42.50 €

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WEITERE SORTEN LIEFERBAR AB HERBST 2020 - JETZT VORBESTELLEN

Wurzelnackte, kräftige Pflanzen ab November.

Pinus cembra - Zirbelkiefer

Die Zirbelkiefer, auch Arbe, Arve, Zirbe oder Zirbel genannt, stammt aus den europäischen Alpen. Sie ist winterhart bis zur Zone 4. Normalerweise ist die Zirbelkiefer ein kleiner bis mittelgroßer Baum von 10-20 m Wuchshöhe. Die Krone ist breit, häufig lückenhaft und pittoresk – vor allem im Gebirge. Die Zirbelkiefer ist ein eher langsam wachsender Baum mit einer hohen Lebensspanne.

Die Zapfen sind etwa 6-8 cm lang und 5 cm breit, eiförmig, zunächst violett und dann braun bei der Vollreife. Die Zapfen öffnen sich nicht, sondern fallen geschlossen zu Boden. Dies ist ein großer Vorteil, wenn es darum geht, die Pinienkerne zu sammeln. Viele andere Pinienarten öffnen die Zapfen noch, solange sie am Baum hängen, sodass die Ernte meist kletternd oder mit langen Stäben erfolgt. Die geschlossenen Zapfen der Zirbelkiefer müssen nach der Ernte mechanisch geöffnet werden.

Sie wächst gut an ungeschützten Standorten und auch auf Nordhängen. Sie mag nicht gerne beschattet werden. Der Boden sollte vorzugsweise leicht und gut durchlässig sein.

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'Wildform'

C4 20-25 cm
22.50 €

JETZT LIEFERBAR

Prunus dulcis - Mandel

Ursprünglich stammt die Mandel aus Asien und den Mittelmeergebieten, Libanon, Syrien, Israel und Jordanien. Sie wurde schon seit Jahrtausenden in Asien, in Europa und Nordamerika kultiviert. Nach dem Goldrausch (1848) wurden auch große Plantagen in Nordamerika (Kalifornien) angelegt, heute werden etwa 70% der weltweiten Mandelproduktion in Kalifornien geerntet.

Sie ist Winterhart bis Winterhärtezone 6-7. In kühleren Regionen sind die Sorten am besten, welche spät blühen und früh reifen. Die Mandel wird etwa 3-10 m hoch und breit, abhängig vom Klima und der Unterlage. Sie haben eine relativ kurze Lebensdauer und werden meist 30-50 Jahre alt, teilweise jedoch auch 100 Jahre und mehr.

Mandeln haben sich auf trockene und ärmere Standorte angepasst und können auf diesen Standorten auch ohne Bewässerung tragen. Generell sollte der Standort geschützt und sonnig sein, auch um die Blüten vor Spätfrösten zu schützen, sowie Bestäubung zu erleichtern und die Fruchtreife zu begünstigen. Frostlagen sollten unbedingt vermieden werden. In kühleren Regionen ist eine südliche Ausrichtung besonders wichtig.

Die Mandel blüht, sobald sie genügen Kälteeinwirkung hatte, im Winter bzw. frühem Frühling. Die meisten Sorten brauchen Fremdbestäubung. Daher ist es am besten mindestens zwei verschiedene Sorten miteinander pflanzen. Warmes Wetter und genügend aktive Bestäuber sind also ausschlaggebend für eine reiche und großfruchtige Ernte. Besonders wilde Bienen und Hummeln sind zu dieser Jahreszeit bereits aktiv.

Mit der ersten Ernte kann man nach etwa 4 Jahren rechnen (0.5-2.5 kg). Mit 12-15 Jahren trägt eine Mandel etwa 5-18 kg leckere Nüsse (in Schale).

Mandeln sollten nur zwischen dem späten Frühling und frühem Herbst beschnitten werden. Jährliches Ausdünnen nach der Ernte ist sinnvoll.

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Wurzelnackte, kräftige Pflanzen ab November. Verschiedene Sorten.

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