MEHRJÄHRIGES GEMÜSE

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Althaea officinalis - Echter Eibisch

Der Echte Eibisch gehört zu der Familie der Malvengewächse. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von Südrussland und Kasachstan bis nach Südeuropa. Durch den Menschen wurde er auch nach Mitteleuropa gebracht. Sowohl die Blüten, Blätter als auch die Wurzeln sind essbar. Die Blüten sind dekorativ im Salat oder auf Süßspeisen. Die Römer verwendeten die Pflanzenteile als Suppenkraut und zur Füllung von Spanferkeln.

Er ist auch eine anerkannte Heilpflanze und hat eine lindernde, reizmildernde, entzündungshemmende, einhüllende und immunstabilisierende Wirkung.

Er bevorzugt sonnige und warme Standorte. Der Boden darf gerne nährstoffreich und leicht feucht sein.

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'Wildform'
P9 
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

Angelica sylvestris - Wald-Engelwurz

Die Wald-Engelwurz stammt aus ganz Europa, über die Türkei, bis nach Sibirien und dem nördlichen China. Sie ist eine ausdauernde Staude und erreicht Wuchshöhen von 50-150 cm. Sie blüht von Juni bis September.

Die Blätter, junge Triebe und Stängel werden im Frühling und Sommer geerntet und können als Gewürz für Salate oder zu kochen verwendet werden. Sie haben einen leicht bitteren Geschmack. Die Stängel werden auch kandiert als Süßigkeit gegessen. Die Samen werden ebenfalls als Gewürz verwendet, beispielsweise für Gebäck. Die Wurzel kann gekocht gegessen werden.

Sie bevorzugt (leicht) feuchte und tiefgründige Böden, in der Sonne oder im Halbschatten. Natürlicherweise wächst sie beispielsweise in Auwäldern, Sumpf- und Feuchtwiesen, Staudenfluren in Höhenlagen von 0 bis 1800 m.

 

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'Wildform'
P9 Terra Preta
5.00 €

DEMNÄCHST LIEFERBAR

Aralia cordata - Udo

Der Udo, auch Japanische Aralie genannt, ist eine aufrechte mehrjährige Staude welche ursprünglich auch den Wäldern in Japan, Korea und dem östlichen China stammt. Die jungen Triebe und Pflanzenstängel (bis etwa 60 cm Länge) werden in diesen Regionen als Gourmet-Gemüse verwendet. Sie hat ein starkes jedoch wohlschmeckendes und besonderes Aroma. Es erinnert an Zitrone, Fenchel und Spargel. Sie kann roh gegessen werden nachdem sie etwa für 10 Minuten eingeweicht wurde – sehr gut für Salate. Sie können auch fein geschnitten und dann kurz gedünstet werden. Um die Zartheit der Pflanzenstängel zu steigern, können sie im Frühling blanchiert werden – indem die Pflanze zusammengebunden und abgedeckt wird.

Sie wird auch als ornamentale Pflanze in Gärten ausgepflanzt. Die Früchte sind nicht essbar. Sie wird bis zu 1 m hoch und breit.

Sie wächst gut in sandigem oder lehmigem Boden mit leicht saurem bis alkalischem pH-Wert. Generell sehr anspruchslos. Der Boden sollte nicht zu sehr austrocknen. Sie wächst an sonnigen bis halbschattigen bis sehr schattigen Standorten. An sonnigen Standorten muss besonders darauf geachtet werden, dass es nicht zu trocken wird.

In Korea wird die getrocknete Wurzel traditionell als Medizin gegen Entzündungen, Fieber und Schmerzen verwendet.

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'Wildform'
C1,2 
7.50 €

JETZT LIEFERBAR

Aralia elata - Japanische Aralie

Die Japanische Aralie, auch Japanischer Angelikabaum oder Teufelskrückstock genannt, stammt ursprünglich aus Russland, Japan und Korea. Sie wird in Mitteleuropa in Gärten und Parks als Ziergehölz genutzt. Sie wächst als sommergrüner kleiner Baum oder großer Strauch mit Wuchshöhen in unseren Breiten von etwa 4-5 m.
Die Zweige sind mit vielen sehr spitzen Dornen besetzt.

In ihrer Heimat wird die Japanische Aralie vor allem als Gemüse verwendet.
Man kann die jungen Blattknospen, die jungen Triebe und die Blätter verwendet.
In Japan werden die Blattknospen beispielsweise in Tempura ausgebacken.
Die jungen Triebe können wie Spargel gedünstet oder gegart werden.
Die blanchierten Blätter können als Salat genossen werden.

Sie ist sehr anspruchslos gegenüber den Standorteigenschaften.
Die Aralie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

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'Wildform'
C6 40-60 cm
20.00 €

JETZT LIEFERBAR

Armoracia rusticana - Meerrettich

Der Meerrettich stammt aus Ost- und Südeuropa, wo er auch „Kren“ genannt wird. Er wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 50 bis 120 cm. Er entwickelt tiefe essbare und äußerst aromatische Pfahlwurzeln. Aufgrund seiner Eigenschaft unter günstigen Umständen bis etwa 1 m tief zu Wurzeln, ist es empfehlenswert, ihn beispielsweise unter flachwurzelnden Obstbäumen und Frucht- sowie Beerensträuchern zu pflanzen. Er akkumuliert Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten und lockert den Boden.

Die jungen Blätter können als Gemüse verwendet werden, entweder roh oder leicht gedünstet. Manche Meerrettich-Pflanzen haben ganz besonders zarte Blätter, dies ist individuell unterschiedlich. Alle sind jedoch essbar! Die Wurzeln können als Gewürz verwendet, beispielsweise um die bekannte Meerrettichpaste herzustellen. Dafür werden die Wurzeln geerntet, gut gereinigt bzw. geschält und dann fein gerieben und mit Öl und etwas Salz angereichert.

Er wächst gut in feuchten Böden, Sonne bis Halbschatten. In der Wildbahn kommt er häufig entlang von Flussläufen, Bachläufen oder auf feuchten Wiesen vor. Allerdings ist er recht anspruchslos und robust. Er ist sehr winterhart, bis zu -50°C.

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'Wildform'
P11
6.00 €

JETZT LIEFERBAR

Asparagus officinalis - Grünspargel

Der Grünspargel stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und kommt in allen maritimen Regionen Mitteleuropas vor. Er ist eine sich langsam ausbreitende krautige Staude, welche im Sommer Wuchshöhen von etwa 1-1.5 m erreicht.

Die jungen Grünspargel-Triebe sind ein bekanntes und beliebtes Gemüse im Frühling. Sie werden im Frühjahr in einer 4 bis 6-wöchigen Periode geerntet, sobald die Pflanzen gut etabliert sind, nach etwa 2 Jahren. Wenn die Triebe etwa 25 cm lang sind werden sie bodennah abgeknickt oder -geschnitten. Sie schmecken sehr lecker – das Aroma ist besonders gut, wenn der Spargel erst kurz vor dem Verzehr geerntet wird und man ihn nur für wenige Minuten kocht oder dünstet.

Grünspargel benötigt idealerweise vollsonnige Standorte. Er bevorzugt nährstoffreiche, durchlässige und leicht feuchte Böden mit einem etwa neutralen pH-Wert. Um die Spargelpflanzen gegenüber Beikräutern zu schützen sollten sie am besten gut abgemulcht werden, zB. mit Stroh oder Holzhäckseln. Versorgen Sie Ihre Spargel-Pflanzen mit genügend Nährstoffen, um für viele Jahre dicke Triebe ernten zu können. Das lange und dünne Laub vom Grünspargel kann im Herbst, nachdem es gelb geworden ist, bodennah abgeschnitten und als Mulch verwendet werden.

Normalerweise werden die Kronen von bekannten Sorten gesetzt, da diese bekannten Sorten auf bessere Resistenzen gegenüber Schädlingen und Krankheiten gezüchtet wurden. Wenn man Spargelpflanzen über Samen vermehrt erhält man auch viele schwächer wachsende weibliche Pflanzen, welche dann entfernt werden sollten, damit sich der Spargel nicht übermäßig versamt und die Bestände so dicht werden, dass die Triebe sehr viel dünner werden.

Die Kronen werden in einem Abstand von 30-40 cm und einer Tiefe von 10-15 cm gesetzt. Die Reihenabstände können etwa 30-60 cm betragen.

Bis Ende Mai liefern wir den Grünspargel als kräftige Wurzelkrone, welche direkt nach Erhalt zügig gepflanzt werden sollte. Ab Juni können Sie ebenfalls Grünspargel im Topf kaufen und auspflanzen. Beide Varianten führen zu gutem Erfolg, zum Teil entwickeln sich früh gepflanzte Wurzelkronen etwas schneller.

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'Backlim'
Späte, männliche Sorte aus Holland mit sehr feinem Aroma. Sehr ertragreiche Sorte. 'Backlim' ist zuverlässig, gesund und eignet sich für leichtere sowie etwas schwerere Böden ohne Staunässe. Volle Sonne.     Wurzelkrone
2.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Gijnlim'
Sehr frühe, männliche Sorte mit mitteldicken Stangen & spitzen, leicht violetten Köpfen. Der Geschmack ist sehr gut. Ertragreiche Sorte. 'Gijnlim' ist zuverlässig & gesund. Wurzelkrone
2.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Xenolim'
Mittelfrühe, produktive, männl. Sorte aus Holland mit sehr kräftigen, vollkommen grünen Stangen. Der Geschmack ist sehr gut. Ertragreiche Sorte. 'Xenolim' ist zuverlässig & gesund.                        Wurzelkrone
2.50 €

JETZT LIEFERBAR

Asphodeline lutea - Gelber Affodil

Der Gelbe Affodil, auch Goldwurz genannt, stammt aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Er ist eine ausdauernde krautige Pflanze. In Mitteleuropa ist zum Teil als ornamentale Zierstaude bekannt. Wenige Menschen wissen allerdings, dass die jungen Triebe, Blüten und Wurzeln dieser Pflanze essbar sind. Der gelbe Affodil wird etwa 60 cm hoch und 30 cm breit und während der Blütezeit zwischen März bis Juni etwa 1.5 m hoch.

Die jungen Triebe werden ganzjährig geerntet. Sie können wie Spargel gedünstet werden. Die Blüten schmecken süß und eignen sich gut für Salate. Die Wurzeln sind zwar klein, werden jedoch reichlich gebildet und können sowohl roh, als auch gegart gegessen werden. Sie haben ein nussiges Aroma. Sie wurden bei den alten Griechen als Gemüse hoch geschätzt und entweder wie Kartoffeln gegart oder mit Salz, Öl und Feigen vermengt gegessen. Sie sind nicht lange lagerfähig und sollten daher bald nach der Ernte gegessen werden. Allerdings können sie ganzjährig geerntet werden. Die jungen Triebe können in moderaten Mengen roh gegessen werden.

Der Boden sollte sandig bis lehmig sein und gut durchlässig und einen leicht sauren bis alkalischen Boden. Er bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Beta vulgaris - Wilde Rübe

Die Wilde Rübe, auch Meer-Rübe, Meer-Mangold oder Wilder Mangold genannt ist die ursprüngliche Stammform der Zuckerrübe, Futterrübe, Roten Beete und des Mangolds. Im Gegensatz zu den Kulturformen ist die Wurzel der Wilden Rübe jedoch kaum verdickt. Sie stammt aus Südeuropa, Westeuropa bis zur Südküste von Norwegen und Schweden. Sie breitet sich immer weiter aus gen Norden und ist nun bis nach Polen und Finnland vorgedrungen. In Deutschland ist die wilde Rüber sehr selten und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Die wilde Rübe wächst bis zu 50 cm hoch, bildet einen leicht buschigen Wuchs und bleibt häufig auch im Winter grün. Sie wächst als ein- oder zweijährige, meist jedoch ausdauernde krautige Pflanze. Vor allem in nördlicheren Regionen werden Wilde Rüben meist älter (mindestens 11 Jahre).

Die jungen Blätter können roh gegessen werden, zB. in Salaten. Ältere Blätter werden am besten wie Spinat gedünstet oder gekocht. Wie neolithische Funde belegen, wurde sie schon in prähistorischen Zeiten gegessen.

Sie ist salztolerant auf mäßig salzigen Böden, da sie häufig in Küstenregionen wächst. Sie ist recht anspruchslos an den Standort und wird in einem normalen Gartenboden gut wachsen. Sie verträgt allerdings keine Staunässe!

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Brassica oleracea var. Ramosa - Ewiger Kohl

Der Ewige Kohl, auch Baumkohl, Tausendköpfiger Kohl oder Strauchkohl, ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Er ist eine belgische Kulturpflanze und erreicht Wuchshöhen von mehr als 1 m. Er bildet weder feste Kohlköpfe noch große Blütenstände, sondern wächst und wächst. Man kann in über einige Jahre hinweg beernten.

Vor allem die jungen Blätter sind sehr zart. Die eher kleinen Blütenstände können wie Brokkoli oder Blumenkohl verwendet werden. Alle Pflanzenteile schmecken besonders gut, nachdem sie kurz angedünstet wurden.

Er zählt zu den Starkzehrern und mag daher gut nährstoffversorgte Böden. Zudem sollte der Standort sonnig bis halbschattig sein. Es empfiehlt sich bei sehr kalten Wintern den Ewigen Kohl mit Vlies oder Reisig abzudecken.

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'Wildform'
P9 10-15 cm
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

Campanula spp. - Glockenblumen

Campanula poscharskyana – Hängepolster Glockenblume

Die Hängepolster Glockenblume stammt ursprünglich aus ganz Europa. Sie ist eine immergrüne krautige und ausdauernde Pflanze mit Wuchshöhen von 30 cm und einer Wuchsbreite von etwa 1 m. Sie ist sehr winterhart.

Die Blütezeit ist von Juli bis September. Sie wird durch Bienen und andere Insekten bestäubt und sind reich an Nektar und Pollen.

Die Blätter können roh oder gekocht verwendet werden. Sie haben einen süßen Geschmack, sind jedoch etwas bissfest. Sie eignen sich sehr gut für Salate, vor allem im Winter. Die Blüten können roh gegessen werden. Sie haben ebenfalls einen angenehmen süßen Geschmack und eignen sich sehr gut zum Dekorieren von Salaten.

Sie eignet sich für sandige und lehmige Böden und bevorzugt gut durchlässige und leicht feuchte Böden. Ihr Nährstoff-Bedarf ist nicht sehr hoch. Sie wächst auf neutralen bis basischen Standorten, im Halbschatten oder in der Sonne.

Campanula rotundifolia – Rundblättrige Glockenblume

Die rundblättrige Glockenblume stammt aus Europa bis Sibirien. Sie ist in Deutschland weit verbreitet. Sie ist ein Magerkeitszeiger und wächst meist auf trockenen bis frischen Magerwiesen, Weiderasen, an Waldrändern oder auf felsigen Standorten. Sie steigt in den Alpen bis auf eine Meereshöhe von 1350 m. Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze und wird etwa 20 bis 50 cm hoch. Sie wurzelt bis zu 1.2 m tief.

Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. Sie werden von Bienen und anderen Insekten bestäubt.

Die Blätter können roh oder gekocht gegessen werden. Auch die Blüten sind essbar und können zur Dekoration von Salaten verwendet werden.

Der Boden sollte vorzugsweise gut durchlässig, sandig bis lehmig und neutral bis alkalisch sein. Die Rundblättrige Glockenblume wächst auch auf Magerstandorten mit geringer Nährstoffversorgung gut. Sie wächst im Halbschatten oder in der Sonne.

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'Wildform'
P9
4.00 €

JETZT LIEFERBAR

Chenopodium bonus-henricus - Guter Heinrich

Der Gute Heinrich, auch Grüner Heinrich oder Wilder Spinat genannt, stammt aus Mitteleuropa. In Deutschland war er einst sehr verbreitet und wurde vielseitig in der Küche verwendet. Er fehlte in fast keinem Garten. Heutzutage ist er kaum noch bekannt und ist bundesweit auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Er erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80 cm und wächst als ausdauernde Staude.

Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Sie werden windbestäubt. Einigen Schmetterlingen dient der Gute Heinrich als Futterpflanze.

Als mehrjähriges Gemüse hat er zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die noch nicht blühenden Pflanzen und jungen Blätter können während der gesamten Vegetationsperiode als Spinat zubereitet werden. Solange die Triebe noch kleiner sind (bis etwa 12 cm), werden sie wie Spargel verwendet. Die Wurzeln können zerstoßen werden und ergeben ein Mus, das der Erdnussbutter ähnlich schmeckt. Auch die Blüten sind essbar und werden ähnlich wie Brokkoli gedünstet. Die Samen dienen (in Maßen) gemahlen als Mehlzusatz oder ganze Samen können ähnlich wie Mohn verwendet werden.

Er bevorzugt leicht feuchte, nährstoffreiche sandige, lehmige oder Tonböden. Er wächst in der Sonne und im Halbschatten. Häufig wächst er auf sehr stickstoffreichen Böden und verträgt diese sehr gut.

Inhaltsstoffe: Viel Eisen und andere Mineralien, Vitamin C, sowie Saponine und Oxalsäure.

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'Wildform'
P9
4.00 €

JETZT LIEFERBAR

Crambe maritima - Meerkohl

Das natürliche Verbreitungsgebiet vom Echten Meerkohl reicht von Nord- und Westeuropa, Finnland, Russland über die Türkei bis nach Jordanien. Er wächst vor allem in Küstenregionen der Nord- und Ostsee und am Schwarzen Meer. Er verträgt sehr salzhaltige, Sand- und Geröllböden und wächst als Pionier an Orten, wo nicht viele andere Pflanzen wachsen. Er steht in Deutschland unter Naturschutz und ist sehr selten geworden. Er wurde schon seit langer Zeit als Wildgemüse verwendet. In England und Frankreich wird er auch als Kulturpflanze verwendet.

Der Echte Meerkohl wächst als überwinternd grüne, mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 20-80 cm und wird bis zu 60 cm breit.

Man erntet die jungen Blätter (aufgrund seiner Bedrohung nicht von Wildstandorten!) sowie die blanchierten Triebe im Frühling, die Blütenköpfe im späten Frühling, die Blüten im Sommer und die Wurzeln im Winter. Junge Blätter können roh gegessen oder leicht gedünstet werden und haben einen milden Kohlgeschmack. Die durch Abdeckung blanchierten Triebe haben einen sehr zarten Spargel/Haselnuss-Geschmack. Die ungeöffneten Blütenstände schmecken wir Brokkoli und können roh oder gekocht gegessen werden. Die frischen Blüten sind sehr dekorativ und lecker für den Salat oder mit Fischgerichten. Die fleischigen Wurzeln sind stärkehaltig und schmecken gekocht am besten.

Am besten wird der Boden mit Steinen, Gesteinsmehl und Sand angereichert, um die natürlichen Wachstumsbedingungen nachzuahmen. Der Echte Meerkohl braucht keinen humusreichen Boden. Er sollte trocken bis frisch und gut durchlässig sein. Ein sonniger Standort ist empfehlenswert.

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'Wildform'
P9
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

Cynara cardunculus - Kardone, Cardy

Die Kardone, auch Cardy genannt, ist ein Vorfahr der Artischocke. Er ist eine große graugrüne und robuste mediterrane Distel mit sehr großen Blättern und langen, aufrechten Blütenständen. Die Pflanze wird bis zu 80 cm hoch und 50-100 cm breit, während der Blütezeit jedoch bis zu 2 m hoch. Die Kardone ist etwas winterhärter als die Artischocke. Sie kann auch in Mitteleuropa gut überwintern, solange der Boden nicht zu nass ist.

Die Blattstängel können im Herbst geerntet, gekocht, geschält und dann gegessen werden. Der Geschmack ähnelt einem leicht bitteren Sellerie und auch dem Geschmack von Artischocken. Durch das Blanchieren der Blätter, geht die Bitterkeit größtenteils verloren. Dafür werden die Blätter ab August zusammengebunden und mit dunklem Material (zB. Vlies oder Pappe) abgedeckt, sodass nur noch die oberen Blattspitzen Sonnenlicht erhalten. Ansonsten können auch stets nur die äußeren Blattstiele geerntet werden. Möglichst frisch verwerten, da sie nicht lange lagerfähig sind.

Die Blüten sind kleiner als die der nahe verwandten Artischocke, können jedoch auf dieselbe Art und Weise verwendet werden. Die Samen können gepresst und ähnlich wie Sonnenblumenöl verwendet werden. Auch die Wurzeln sind essbar. Sie haben einen ähnlichen Geschmack wie Pastinaken.

Kardone bevorzugen einen gut durchlässigen Boden. Sie wachsen am besten in voller Sonne bis leichten Schatten und an einem geschützten Standort, um sie vor kalten Winden zu schützen. Sie ist winterhart bis Zone 7 (etwa -15°C). Staunässe im Boden verträgt sie nicht, allerdings braucht sie genügend Feuchtigkeit während der gesamten Vegetationsperiode. Im ersten Jahr sollten alle Blütenstände vorzeitig entfernt werden, um die Energie der Pflanze auf die Wurzeln zu konzentrieren. Wenn sich die Pflanze sehr kräftig entwickelt hat, können einzelne Blattstängel bereits geerntet werden.

Die Kardone kann durch Samen vermehrt werden. Viele Sorten werden auch im Frühling durch Teilung vermehrt (Wurzelschösslinge).

 

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'Bianco Avorio'

Hat hellgrüne, feingliedrige Blätter mit dicken, weißen bis hellgrünen Stängeln. Für eine möglichst süßen und nur leicht bitteren Geschmack, sollte man ihn jung ernten.

C1.1 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Gobbo di Nizza'

Hat grob gezahnte Blätter & dicke, silberweiße Blattstiele mit nur wenig Fäden. 'Gobbo di Nizza' kann auch roh gegessen werden. Eine sehr Produktive Sorte.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Rouge d'Alger'

Hat lange, rosa-farbene Blattstiele und grün-blaue Blätter. Stammt aus Algerien. Sehr schöne Pflanze mit hohem Zierwert und hoher Produktivität.

P11 Terra Preta
6.50 €

AUSVERKAUFT

Cynara cardunculus Scolymus Group - Artischocke

Diese große graugrüne mediterrane Distel hat sehr große Blätter und lange, aufrechte Blütenstände. Die Pflanze wird bis zu 80 cm hoch und breit, während der Blütezeit jedoch bis zu 2 m hoch. Die Artischocke ist nah verwandt mit der Cardy (Kardone).

Die noch ungeöffneten Blütenstände werden geerntet und als Gemüse verwendet. Gekocht ergeben sie eine leckere Delikatesse.  Sie werden gekocht serviert. Die äußeren großen, grünen Blütenblätter werden nach und nach abgezogen, in einen Dip getaucht und das fleischige Stück am Blütengrund wird mit den Zähnen abgezogen. Das Herz der Artischocke ist dann die genüssliche Krönung. Die Samen können gepresst und ähnlich wie Sonnenblumenöl verwendet werden.

Artischocken bevorzugen einen gut durchlässigen Boden. Sie wachsen am besten in voller Sonne bis leichten Schatten, an einem geschützten Standort, um sie vor kalten Winden zu schützen. Sie ist winterhart bis Zone 7. Zu viel Feuchtigkeit im Boden verträgt sie nicht. Etablierte Pflanzen können 8-10 Blüten pro Jahr produzieren. Im ersten Jahr sollten alle Blütenstände vorzeitig entfernt werden, um die Energie der Pflanze auf die Wurzeln zu konzentrieren.

Die Artischocken können durch Samen vermehrt werden. Viele Sorten werden auch im Frühling durch Teilung vermehrt (Wurzelschösslinge).

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'Arad'

Neuere Sorte mit lila-grünen Blütenköpfen (ca. 10 cm groß). Der Geschmack des zarten Fruchtfleisches ist süß & sehr gut. Diese Sorte ist beinahe dornenlos.

P11 Terra Preta
6.50 €

AUSVERKAUFT

'Green Globe'

Standard Artischocken-Sorte mit grünen Blütenköpfen. Sie wird bis zu 170 cm hoch. Sehr produktive Sorte mit wohlschmeckenden Artischocken.

P11 Terra Preta
6.50 €

AUSVERKAUFT

'Imperial Star'

Trägt plattrunde außen grüne und innen rote Blütenköpfe. Sehr schöne und ertragreiche Sorte.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Romanesco'

Diese alte italienische Artischockensorte hat sehr große, lilafarbene und runde Blütenköpfe. Den zarten Stiel kann man tief abschneiden und ebenfalls mitessen. Diese Sorte ist fast dornenlos.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Talpiot'

Hat längliche Blütenköpfe mit dickem Herz. 'Talpiot' hat einen besonders feinen Geschmack. Den zarten Stiel kann man tief abschneiden und ebenfalls mitessen.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Tavor'

Sehr ertragreiche, robuste Sorte. Fast dornenlos. Sie trägt etwa 12 cm große, runde und violette Blütenköpfe. Der Geschmack ist süß und zart.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Violet de Province'

Eine italienische Sorte mit violetten und länglichen Blütenköpfen. Die Blätter sind enganliegend. Besonders winterhart.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

'Vert de Leon'

Eine alte Artischockensorte aus Frankreich. Sie trägt türkisgrüne, flachrunde, Blütenköpfe mit dicken und fleischigen Blütenböden. Sehr ertragreiche Sorte.

P11 Terra Preta
6.50 €

JETZT LIEFERBAR

Epilobium angustifolium - Schmalblättriges Weidenröschen

Das Schmalblättrige Weidenröschen ist auf der gesamten Nordhalbkugel von Meereshöhe bis in 2000 m Höhenlage anzutreffen. Es wird etwa 1-2 m hoch und wächst als ausdauernde, sommergrüne und krautige Pflanze. Es wird zT. als „Unkraut“ angesehen, da es sich über Rhizome verteilt und ganze Bestände bildet.

Die Blüte sind eine gute Bienenweide und sind reich an Pollen.

Die jungen Blätter können im Frühling als Salat verwendet werden. Später auch die Blüten. Die jungen Triebe werden als Gemüse gekocht und wie Spargel verwendet. Auch das innere vom Stängel ist essbar und schmeckt nach Gurke. Das fermentierte Blatt schmeckt dem Schwarztee sehr ähnlich, ist jedoch frei von Teein. Es hat verschiedene Heilwirkungen. Dieser Tee war in Russland sehr verbreitet, bevor der Schwarztee den Markt eroberte.

Das Schmalblättrige Weidenröschen ist eine Pionierpflanze und ist daher häufig nach Waldbränden oder Kahlschlägen auf Lichtungen anzutreffen. Zudem wächst es auch auf Ruderalstandorten und Brachflächen. Es bevorzugt saure bis neutrale Böden und meidet kalkreiche Standorte. Ansonsten ist sie recht anspruchslos, wächst in der vollen Sonne oder im Halbschatten.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Filipendula ulmaria - Echtes Mädesüß

Das echte Mädesüß ist in fast ganz Europa heimisch und wächst vorwiegend auf humosen Feuchten- oder Nasswiesen, an Bachufern und Gräben sowie in lichten Wäldern. Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 cm.

Die Blüten können im Sommer geerntet werden und für Kräutertees oder für Wein verwendet werden. Früher wurde Mädesüß häufig zum Süßen von Wein und Met genutzt. Die Wurzeln und auch die jungen Blätter können gekocht gegessen werden. Die jungen Blätter und Blüten werden als Tee verwendet. Die getrockneten Blätter  dienen als Gewürz, vor allem um Kräutertees zu versüßen.

Sie ist sehr anpassungsfähig gegenüber dem Standort und wächst auf allen Bodenarten. Allerdings bevorzugt sie feuchte bis mäßig feuchte, nährstoffreiche und schwach bis mäßig saure Böden. Sie wächst in der Sonne und im Halbschatten.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Hemerocallis spp. - Taglilie

Taglilien kommen natürlicherweise von Mitteleuropa bis Ostasien vor, die meisten Arten stammen aus China. Sie sind ausdauernde Stauden und wachsen häufig in Horsten. Sie werden etwa 45-60 cm hoch und 30-45 cm breit. Sie blühen mit vielzähligen, großen Blüten je nach Art und Sorte in verschiedenen Farben im Sommer oder Herbst. Die einzelne Blüte ist nur etwa 1-2 Tage kräftig und schön, bevor sie verwelkt – daher auch der Name Taglilie. Allerdings entstehen über eine Periode von 2-3 Wochen stetig neue Blüten. Sie sind sehr winterhart und werden typischerweise als Zierstaude in Mitteleuropa angebaut. Wohingegen sie in Teiles Asiens, wie etwa in Japan und China als sehr bekanntes Gemüse sind.

Sie sind generell recht anspruchslos gegenüber dem Boden. Sie brauchen jedoch einen sonnigen bis leicht schattigen Standort. Ein durchlässiger und humoser Boden wird bevorzugt.

Man kann die knackigen, noch geschlossenen Blüten ernten und als Gemüse roh essen oder andünsten. Die frisch geöffneten Blüten sind ein echter Hingucker im Salat oder auf dem Dessert. Die gerade verwelkten Blüten können getrocknet und als Gewürz verwendet werden. Gehackte Blütenblätter haben zudem einen verdickenden Effekt auf Suppen und Saucen.

Weiterhin können die jungen Triebe im Frühjahr, welche lauchähnlich aussehen, gekocht gegessen werden. Sie haben einen sehr guten und süßen Geschmack – am besten schmecken die noch wirklich jungen Triebe, ältere Blätter werden etwas faserig.

Auch die Wurzeln der Taglilie sind essbar und haben meist einen leckeren, nussigen Geschmack. Sie sind nicht besonders dick, wachsen jedoch zahlreich. Wenn man die Pflanzen ohnehin gelegentlich teilen möchte, ist die Ernte der Wurzeln dabei ein Leichtes! – All diese verschiedenen Anwendungsformen sind typisch in der asiatischen Küche.

Alle Hemerocallis-Arten sind essbar, manche Sorten sind allerdings besonders gut im Geschmack:

Die Hemerocallis fulva ist eine der besten Arten für den kulinarischen Gebrauch. Sie wird bis zu 1 m hoch, ist starkwüchsig und genügsam. Sie blüht von Juni bis August. 'Flore Pleno' ist die in China am häufigsten für kulinarische Zwecke angebaute Taglilie. Die Blüten sind etwa 15 cm lang. 'Kwanso' ist eine gelb-orangene und sehr gut schmeckende Sorte.

Die Hemerocallis citrina wird etwa 1 m hoch und bis zu 70 cm breit. Sie hat zitronengelbe, eher schmale Blüten. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Die Hemerocallis minor wird bis zu 40 cm groß und breit und blüht im Mai bis Juni. Die Blüten sind etwa 5 cm lang. Sie öffnen sich am Abend und sind recht lange haltbar, bis zu 3 Tage. Sie hat zudem kleine Verdickungen an den Wurzeln, diese haben einen Radieschen-ähnlichen Geschmack.

Die Hermerocallis middendorfii esculenta ist eine stark wüchsige, horstbildende Taglilienart, die bis zu 60 cm hoch wird. Sie wird ebenfalls in Asien aufgrund ihrer schmackhaften Blüten angebaut und ist eine der vielversprechendsten Arten. Die Blütezeit ist zwischen Juni und Juli. Sie sind etwa 5 cm lang.

Die Hemerocallis cultorum hat sehr viele Sorten mit besonders ausgefallenen Blütenfarben. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Sie werden etwa 40-100 cm hoch, je nach Sorte.

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H. citrina

Zitronengelbe, eher schmale Blüten. Wird 1m hoch & 70cm breit. Blüht Juli-Sept.

P11
5.50 €

JETZT LIEFERBAR

H. middendorfii

Wuchskräftig, wird 60 cm hoch & breit. In Asien wird sie aufgrund ihres guten Geschmacks angebaut. Blüht Juni-Juli. Blüten ca. 5 cm lang.

P11
5.50 €

JETZT LIEFERBAR

H. fulva 'Flore Pleno'

Die häufigste Sorte im Anbau in China. Orange Blüte, etwa 15cm lang, mit gelber Zeichnung. Sehr lecker. Bis 1 m hoch & breit. Blüht Juli-Sept.

P11
6.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. fulva 'Kwanso'

Gelb-orange Blüte. Sehr lecker. Bis 1 m hoch & breit. Blüht Juli-Sept.

P11
6.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Arctic Snow'

Blüte cremeweiß, mit apricot überhaucht. Blüht Jun-Aug. Wird 60cm hoch & breit.

P9
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Red Rum'

Hat weiße Blüten mit grünlichem Schimmer. Der Wuchs ist aufrecht. Rosane Früchte, die im Geschmack an Tropenfrüchte erinnern. Blüht Aug-Sept.

P9
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Sammy Russel'

Dunkelrote Blüte mit gelbem Schlund und Streifen. Wird etwa 60 cm hoch & breit. Blüht Aug-Sept.

P9
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Summer Wine'

Violette bis hellweinrote Blüte mit gelbem Schlund. Wird 50-60 cm hoch & breit. Blüht Juni-Juli.

P9
5.00 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Brunette'

Blüte braunrot mit gelbem Schlund. Blüht im Mai-Juni. Wird 50-70cm hoch.

P11
5.50 €

JETZT LIEFERBAR

H. 'Pfenningparade'

Blüte ziegelrot mit orangegelbem Schlund. Blüht Juni-Juli. Wird etwa 1m hoch & breit.

P11
5.50 €

JETZT LIEFERBAR

H. minor

Zitronengelbe Blüte. Blüht Mai-Juni. Wird etwa 50cm hoch & breit.

P11
5.50 €

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Hosta spp. - Funkie, Hosta

Die Hosta, auch Funkie genannt, hat bereits eine lange Geschichte als Gemüse in China, Japan und anderen Teilen Asiens. Zunächst wurde sie als Wildgemüse in den Bergwäldern gesammelt. Später begann man dann die Pflanzen auch im Garten zu kultivieren. Leide geriet die Hosta als Gemüsepflanze dann in vielen Teilen der Welt in Vergessenheit. In Europa wird sie oft als ornamentale Pflanze kultiviert, wenige Menschen wissen jedoch, dass alle Hostas essbar sind. Die Hosta wird etwa 30 cm hoch und breit. (Manche Sorten werden bis zu 1.2 m hoch und breit.)

Die noch eingerollten Blätter können im Frühling geerntet und als Spargel verwendet werden. Die Blätter eignen sich als Spinat oder zum einwickeln von Speisen. Junge Blätter können auch als Salat verwendet werden. Die Hosta hat ein sehr großes Potential für den Waldgarten, denn essbaren Garten und die regenerative Landwirtschaft. Ein Spinat- bzw. Salat- und Spargel-Ersatz, der im (vollen) Schatten wachsen kann! Die jungen Pflanzen sollten ein paar Jahre alt sein, bevor man mit der Ernte beginnt.

Sie wächst sehr gut im (vollen) Schatten und ist sehr winterhart. Sie bevorzugen feuchte Böden, ansonsten sind sie recht anspruchslos. Schnecken essen gerne Hostas, ansonsten ist die Pflanze jedoch frei von Schädlingen und Krankheiten.

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'Golden Tiara'

Hellgrüne Blattfarbe, unregelmäßig weißgelber Blattrand.

P9
4.75 €

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'Francee'

Große, dunkelgrüne Blätter mit unregelmäßig weißem Blattrand.

P9
4.75 €

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'Hyacinthina'

Graugrüne, herzförmig zugespitzte und leicht runzelige Blätter.

P9
4.75 €

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'Patriot'

Dunkelgrüne Blätter mit unregelmäßig weißem Blattrand, welche sich leicht nach oben wölbt.

P9
4.75 €

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Hosta lancifolia

Grüne, recht gleichförmige und lanzenähnliche Blätter.

P9
4.75 €

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Hosta sieboldiana

Blaugraue bis grüne Blätter, edel geformt.

P9
4.75 €

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'Frances Williams'

Große, herzförmige & blaugraue Blätter mit grüngelbem Blattrand.

P9
4.75 €

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'Elegans'

Große, blaugraue und herzförmige Blätter.

P9
4.75 €

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Leucanthemum vulgare - Magerwiesen-Margerite

Die Magerwiesen-Margerite stammt ursprünglich aus ganz Europa. Sie ist eine sehr beliebte Zierpflanze. Nicht sehr bekannt ist heutzutage, dass sie auch in der Küche verwendet werden kann. Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 60 cm. Sie breitet sich im Laufe der Zeit langsam aus und kann Teppiche ausbilden.

Die Blätter können roh oder gekocht verwendet werden. Die jungen Triebe werden fein geschnitten und beispielsweise in gemischten Salaten verwendet werden. Da sie einen leicht scharfen Geschmack haben, sollten sie in moderaten Mengen verwendet werden. Die Wurzel kann ebenfalls roh gegessen werden und wird im Frühling verwendet.

Sie bevorzugt stickstoffarme, frische bis halbtrockene Böden und wächst in der Sonne und im Halbschatten. Natürlicherweise wächst sie auf Wiesen, Weiden und in Ruderalstandorten.

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'Wildform'
P9 10-15 cm
4.00 €

Matteuccia struthiopteris - Straußenfarn

Der Straußenfarn kommt aus nördlichen Regionen auf der gesamten Nordhalbkugel. Sein Verbreitungsgebiet sind boreale bis kontinentale Regionen. In Deutschland ist er selten und gilt als gefährdete Art. Er ist ein sommergrüner Farn und wird bis zu 1.5 m hoch

Für eine gute Bodendeckung sollte er im Abstand von etwa 60 cm gepflanzt werden.

Der Straußenfarn ist einer der wenige Farne, die gut essbar sind. Vor allem in Japan und Kanada ist er als Gemüsepflanze bekannt. Die jungen Triebe, können, solange sie noch eingerollt und ca. 5-6 cm groß sind, als gekochtes oder gedünstetes Gemüse verwendet werden. Sie werden etwa 15 Minuten lang gekocht. Der Geschmack erinnert an Brokkoli und Spargel.

Er wächst sehr gut im (vollen) Schatten und bevorzugt feuchte Böden. Er breitet sich durch Rhizome aus und bildet ganze Bestände.

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'Wildform'
P9
4.50 €

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Myrrhis odorata - Süßdolde

Die Süßdolde, auch Myrrhenkerbel, ist eine ausdauernde Staude mit Wuchshöhen von 60 bis 200 cm und wächst etwa 40 cm breit. Sie stammt ursprünglich aus den Alpen, den Pyrenäen, Apenninnen, dem Balkan- und Kaukasusraum. In Europa ist wurde sie eingebürgert und ist zum Teil verwildert.

Die Blütezeit ist von Mai bis Juli. Die Früchte sind etwa 1.5-2.5 cm lang.

Alle Pflanzenteile duften stark nach Anis. Auch im Geschmack haben sie ein mildes und süßes Anis-Aroma. Sie können in großen Mengen verwendet werden. Sie eignen sich für Salate, Suppen, Eintöpfe und können auch als Süßungsmittel genutzt werden. Die jungen grünen Samen ergeben ein gutes Gewürz und sind auch lecker als kleiner Snack. Die Wurzeln können roh oder gekocht verwendet werden. Alle Pflanzenteile sind auch sehr gut geeignet für Kräutertees. Gesunde und schöne Blätter und Triebe können während der gesamten Vegetationsperiode geerntet werden. Die grünen Samen werden im späten Frühling geerntet, die getrockneten Samen im Herbst. Die Wurzeln kann man im Winter ernten.

Sie wächst auf Weiden, in Fettwiesen, Staudenfluren, an Waldrändern und in Auenwäldern. Sie wächst gut auf kalkreichen Böden.

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'Wildform'
P9
4.50 €

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Nasturtium officinale - Echte Brunnenkresse

Die Echte Brunnenkresse, auch Wasserkresse genannt, stammt ursprünglich aus Europa, Nordafrika, und Asien. Sie ist eine wintergrüne und ausdauernde krautige Pflanze. Sie kann ganzjährig geerntet werden. Sie wird bis zu 1 m hoch. Sie wurde schon seit der Antike als Gemüse und Gewürz verwendet. Sie kann roh in Salaten gegessen werden oder gekocht in Suppen oder zur Verfeinerung von weiteren Speisen.

Sie wächst bevorzugt an fließenden und nährstoffreichen Gewässern. Sie wächst in Sonne und Halbschatten. Sie wächst an Quellen, Bächen, Flussufern und Teichen.

Sie ist reich an Vitamin C, ätherische Öle, Bitterstoffe, Raphanol und Mineralien wie Eisen, Iod, Phosphor und Calcium. Sie war früher ein wichtiger Vitamin-C-Lieferant im Winter.

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'Wildform'
P9
4.50 €

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Petasites japonicus - Asiatische Pestwurz

Die asiatische Pestwurz, auch süßer Huflattich genannt, ist eine große, robuste mehrjährige Staude. Er ähnelt im Äußeren ein wenig dem Rhabarber und erscheint genau wie diese jährlich wieder aus dem Wurzelstock. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 1 m und Wuchsbreiten von ca. 1.5 m. Zum Teil breiten sie sich aus und formen Kolonien. Falls man ihre Ausbreitung reduzieren möchte, kann man die Blüten und Blätter abernten.

Die hellen, weiß-beigen Blüten erscheinen im Frühling (im März) vor dem Blattaustrieb. Sie werden durch Bienen und andere Insekten bestäubt.

Die Blüten, welche etwa die Größe von Artischocken erreichen, werden im Frühjahr kurz nach deren Erscheinung geerntet. Sie können gekocht genossen werden. Sie haben einen leicht bitteren Geschmack, gelten jedoch in Japan als Delikatesse.  Die Die Blattstiele werden im späten Frühling geerntet. Auch sie haben eine lange Geschichte der kulinarischen Verwendung in Japan. Sie werden in etwa 10-20 cm lange Stücke geschnitten, für etwa 10 Minuten gekocht und dann kurz in kaltes Wasser gehalten, damit man sie besser schälen kann. Danach werden sie meist noch kurz angebraten oder für Suppen, Eintöpfe und dergleichen verwendet. Sie haben einen Sellerie-ähnlichen Geschmack.

Natürlicherweise wächst er in feuchten Gebieten, wie etwa entlang von Flussläufen, in feuchten Wiesen oder in Wäldern – häufig an eher schattigen Standorten. Die asiatische Pestwurz ist sehr winterhart, bis Zone 4 (-34.4°C). Sie eignen sich sehr gut zur Unterpflanzung von Bäumen.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Sedum spectabile - Sedum, Fetthenne

Die Prächtige Fetthenne stammt aus Ostasien (China, Korea und der Mandschurei). Sie wird 45 cm hoch und breit und ist eine ausdauernde Staude mit einem sich langsam ausbreitendem Wuchs. Die Blätter sind sukkulent.

Die Blütezeit ist von Juli bis September. Sie haben pinke Blüten.

Die Blätter können während der gesamten Vegetationsperiode geerntet werden. Während längeren Trockenzeiten, können sie leicht bitter werden. Ansonsten können sie gut für Salate verwendet werden. Sie sind sukkulent, saftig und haben eine kühlende Textur, sehr gut für warme Sommertage!

Sie wächst auf sandigen und lehmigen, sauren bis kalkreichen Böden, solange sie gut durchlässig sind und nicht staunass. Sie ist recht dürreresistent und bevorzugt sonnige bis leicht schattige Standorte.

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'Wildform'
P9
4.75 €

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Toona sinensis - Chinesischer Surenbaum

Der Chinesischer Surenbaum stammt ursprünglich aus in Asien und wird in China und weiteren Teilen Asiens als Gemüse verwendet. Er wächst als strauch- bis baumförmig mit einer Wuchshöhe von 3-4 m wenn er beerntet wird. In seiner Heimat erreicht er zum Teil Wuchshöhen von bis zu 15 m.

Die jungen Triebe und Blätter können während der gesamten Vegetationsperiode geerntet werden. Sie haben einen starken Zwiebel-/ Knoblauchgeschmack. Man kann die Blätter roh essen oder kurz für 5-10 Minuten dünsten. Sie schmecken auch sehr gut in Suppen, wie zum Beispiel Zwiebelsuppen.

Um den Chinesischen Surenbaum auf einer guten Höhe zum Ernten zu halten kann er beispielsweise auf 1.2 m Höhe wie eine Kopfweide gehalten werden. Er toleriert die meisten Böden und wächst in sonnigen bis halbschattigen Standorten.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Viola odorata - Veilchen

Die Veilchen oder Violen wachsen in den gemäßigten Klimazonen der Erde. Es gibt weltweit etwa 500 verschiedene Arten. Bekannte Vertreter sind das Stiefmütterchen, das Hornveilchen und das Duftveilchen.

Das Veilchen, auch Duftveilchen, Märzveilchen oder wohlriechendes Veilchen wird seit der Antike als Zier- und Heilpflanze kultiviert. Es ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 5 bis 15 cm. Es stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet bis hin zum Kaukasus. Später wurde es in weite Teile Europas eingebürgert. Das Duftveilchen bevorzugt lichte bis halbschattige Standorte und fühlt sich unter sommergrünen Sträuchern wohl.

In der Natur ist es an Waldrändern, Wegrändern und in Gebüschen zu finden. Es wächst gut auf leicht sauren, mäßig feuchten und humosen Böden. Es verbreitet sich durch Ausläufer und besiedelt langsam weitere Flächen.

Die Blätter können über die gesamte Wachstumssaison geerntet und gegessen werden. Die Blüten sind gleichfalls essbar und eignen sich sehr gut als Dekoration für den Salat oder Süßspeisen.

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'Wildform'
P9
3.50 €

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Zingiber mioga - Myoga

Der Myoga stammt aus Japan, China und Südkorea und gehört zu den Ingwergewächsen. Er ist in Japan ein sehr geschätztes Gourmet-Gemüse. Heutzutage wird er auch in Australien und Neuseeland angebaut. Er wird bis zu 1 m hoch und kann auch in Mitteleuropa im Garten kultiviert werden.

Beim Myoga werden nicht die fleischigen Wurzeln sondern die vor allem die noch geschlossenen Blüten verwendet. Die Blütenstände und die geschmacksreichen Triebe werden in der japanischen und koreanischen Küche verwendet. Die Blütenköpfe werden fein geraspelt und als Garnierung für Miso-Suppen und andere Gerichte verwendet. Das Aroma ist einzigartig und schmeckt nach Koriander mit einer blumigen Säure. Sie eignen sich generell gut für Fischgerichte, Suppen und Salate.

Die Blütezeit ist von August bis September. Ab dem 3. Standjahr kann man mit etwa 12-20 Blüten pro Pflanze rechnen. Um die besonders zarte Blütenköpfe zu erhalten, werden sie -wie beim weißen Spargel – angehäufelt. Wenn sich die gelblich weißen Blüten öffnen, ist der Erntezeitpunkt überschritten.

Da der Myoga natürlicherweise in Wäldern wächst bevorzugt er schattige, nährstoffreiche und leicht feuchte Standorte. Er ist bis mindestens -16°C winterhart.

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'Wildform'
P9
6.00 €

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GEWÜRZSTRÄUCHER

Rhus typhina - Sumach, Essigbaum

Der Essigbaum oder Sumach stammt aus dem östlichen Nordamerika. Allerdings wurde er schon 1620 nach Europa gebracht. Er wird aufgrund seiner schönen Herbstfärbung und seiner markanten roten Blütenstände gerne als Zierstrauch verwendet. Nicht jeder weiß jedoch, dass man die Blütenstände als Gewürz und zur Herstellung von Limonaden verwenden kann. Er erreicht Wuchshöhen von etwa 3-5 m.

Die Fruchtreife ist im Spätsommer, etwa ab August. Die roten, leicht behaarten Beeren sind reich an Vitamin C und haben einen zitronigen Geschmack. Üblicherweise wird daraus Limonade hergestellt. Hierfür werden sie über Nacht in Wasser eingeweicht und dann abgesiebt. Für ein noch stärkeres Aroma können sie auch erst in Wasser durch den Mixer gegeben werden und dann nach einer Einweichzeit abgesiebt werden.

Er ist sehr anspruchslos gegenüber dem Standort und wächst auch auf nährstoffarmen, sandigen Böden. Sie bevorzugen sonnige bis leicht schattige Lagen. Essigbäume neigen dazu Wurzelausläufer zu treiben. Die Ausläufer müssen regelmäßig gemäht/entfernt werden, um die Pflanzen im Schach zu halten.

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DEMNÄCHST WIEDER LIEFERBAR

Zanthoxylum spp. - Pfefferbäume

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Pfefferbäumen, auch Szechuanpfeffer genannt, wovon die meisten aus Asien stammen. Sie sind nicht mit dem tropischen Schwarzen Pfeffer verwandt. Allerdings werden sie ebenfalls als pfefferartiges Gewürz verwendet. Sie wachsen als sehr dekorative große Sträucher mit einer Wuchshöhe und Wuchsbreite von etwa 3-4 m.

Die unscheinbaren Blüten öffnen sich im späten Frühjahr und werden von Bienen gerne besucht.

Die äußerlich roten und innerlich schwarzen Beeren kann man trocknen und ähnlich wie Pfeffer in einer Pfeffermühle oder im Mörser zermahlen. Vor allem die rote Fruchtschale ist geschmacksreich, der innere schwarze Kern ist relativ geschmacksneutral. Sie werden jedoch gemeinsam getrocknet und verwendet. Die Beeren der Pfefferbäume haben meist einen zitronigen, leicht pfeffrigen Geschmack. Im rohen Zustand sind sie ebenfalls essbar und haben ein ganz außergewöhnlich prickelndes Aroma. Jede kleine Beere ergibt zerkaut ein ganz außerordentliches kleines Geschmackserlebnis. Die verschiedenen Arten haben alle vergleichbare Pfefferbeeren, jedoch mit etwas unterschiedlichem Aroma – Probieren Sie es selbst! Auch die jungen Blätter können roh gegessen werden und haben häufig einen ähnlich würzigen Geschmack.

Sie sind recht anspruchslos gegenüber dem Standort. Sie mögen sonnige Standorte.

Pfefferbäume bringen regelmäßige und gute Erträge.

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